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Freiburger beim Semesterstart in Basel

Interview mit Nora aus Freiburg

1.Wie heißt du und was studierst du?
Ich bin Nora und studiere Soziale Arbeit in Freiburg. 

2. Du hast beim Semesterstart in Basel mitgeholfen, wie bist du darauf gekommen?
Wir als Campus Connect Freiburg wurden von Ben von Campus live, also der Schweizer Campus Bewegung, angefragt, ob wir beim Semesterstart in Basel mithelfen könnten, um die Gruppe vor Ort dadurch zu unterstützen. Daraufhin haben wir in unserer Campus Gruppe gefragt, wer Lust hätte mitzukommen und auch ich habe mich entschieden mitzugehen.

3. Kannst du deine Arbeit vor Ort kurz beschreiben?
Wir haben vor Ort bei der Uni-Börse mitgeholfen. An der Uni-Börse haben am ersten Tag des Semesters alle Hochschulgruppen die Möglichkeit einen Stand zu machen. An diesem Stand wurde Campus live vorgestellt und zu verschiedenen Aktionen eingeladen. Hauptsächlich haben wir für das Seminar „Erfolgreich studieren“ geflyert, durch welches Campus live vor allem neue Studierende erreichen will und durch das Thema, einen niederschwelligen Zugang zu Campus schaffen will. Wir haben die Flyer nicht nur am Stand, sondern auch vor den Eingängen und Hörsälen der Basler Universität verteilt und Menschen zu Campus und dem Seminar eingeladen. Anschließend waren wir noch zusammen mit den Basler Campusis in der Stadt unterwegs und haben diese gezeigt bekommen.

4. Was hat dich motiviert, mit nach Basel zu kommen?
Vor allem der Gedanke eine andere Campus Gruppe unterstützen zu können und das Privileg, welches wir haben eine größere Campus Gruppe zu sein, auch zu nutzen, um andere dadurch zu unterstützen. Aber auch Begegnung und Austausch mit anderen Campusis aus einer anderen Stadt zu haben.

5. Wurdest du während des Projekts herausgefordert?
Für mich war es am Anfang ungewohnt die Menschen aktiv anzusprechen und auf sie zuzugehen und herausfordernd die „Menschenfurcht“, die ich oft bei solchen Dingen habe zu überwinden. Auch das Schweizerdeutsch war manchmal herausfordernd zu verstehen, aber auch der Gedanke, ob wir mit unserem Deutsch nicht voll unauthentisch sind in die Schweizer Campus Gruppe einzuladen.

6. Wo hast du Gott erlebt?
Ich würde sagen ich habe Gott an dem Tag in dem erlebt, wie offen und freundlich die meisten reagiert haben und nicht abweisend waren. Dass Gott den Menschen ein offenes Herz gegeben hat. Aber auch in der Gemeinschaft untereinander, es ist immer wieder schön Geschwister im Glauben zu treffen und die Verbundenheit und Gemeinsamkeiten zu erleben.

7. Was nimmst du für deine eigene Connectgruppe mit?
Einfach mal offen auf Menschen zuzugehen und sich zu trauen neue Menschen anzusprechen und einzuladen.

8. Würdest du es anderen empfehlen, selbst mal in einer anderen Stadt beim Semesterstart zu helfen?
Ja, definitiv. Es ist einfach eine gute Erfahrung einerseits eine andere Gruppe unterstützen zu können, aber auch um in Austausch mit anderen Campusis zu kommen. Und manchmal ist es leichter in einer fremden Stadt auf Fremde zuzugehen etc. als in der eigenen. 

Ich habe Gott an dem Tag dadurch erlebt, wie offen und freundlich die meisten reagiert haben. Gott hat den Menschen ein offenes Herz gegeben.

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Salomé Frehse

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