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Go love Lettland Ferienprojekt

Am 30.8. ging es mit zwei Studentinnen, einem Praktikanten und sechs Mitarbeitenden von Campus Connect hoch hinaus Richtung Riga in Lettland, um der dortigen Connectgruppe beim Semesterstart zu helfen. Unser Ziel war es, Studierende zu finden, die Teil von Connect in Riga sein möchten, um dort an der Uni als Gottes Mitarbeitende unterwegs zu sein.

Mit viel Motivation und unserem Herzschlag (Begegnen-Teilen-Stärken-Gestalten) im Gepäck, ging es in den ersten Tagen an die Uni, um erstmal das Terrain auszuchecken und mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Allerdings wurden wir zunächst enttäuscht. Denn es waren kaum Studierende am Campus, wir waren fast die Einzigen. Das ging auf Kosten unserer Erwartungen, aber Gott hatte sich schon etwas anderes gedacht…

Als wir am Sonntag bei einem Ausflug waren, hat Er uns eine deutsche Studentin geschickt, die allein unterwegs war und uns nach dem Weg gefragt hat. Daraufhin haben wir sie einfach in unsere Gruppe integriert und sie hat den ganzen Tag mit uns verbracht. Wir waren sehr begeistert und hoffnungsvoll, dass wir wirklich viel erwarten können in den nächsten Tagen und Gott seine Pläne schon gemacht hat. Und am nächsten Tag kamen wir wieder zum Campus, um Studierende für die Connectgruppe zu finden, aber auch um unseren Glauben zu teilen, und der Campus war voll. Wir haben sogar mit Christen gesprochen, die sich für eine Outreachplanung treffen wollten. Und am nächsten Tag hatten wir endgültig das Gefühl, dass sich etwas ändert denn Gott hat uns eine richtig schöne Begegnung während eines Shortfilm Festivals geschenkt:

Alicia kam in den Raum zusammen mit einer Studentin der Connectgruppe, weshalb wir alle dachten sie gehört bereits dazu. In einem längeren Gespräch mit ihr stellte sich jedoch heraus, dass sie nur zu diesem Shortfilm Festival kam, weil ihr jemand kurz vor Beginn einen Flyer dafür gegeben hat. Eigentlich lebt sie in Polen, war gerade für 2 Monate in Tallinn und war nur in Riga zu der Zeit, für ein Festival. Und da saß sie, mit uns, die wir über Gott und die Welt gesprochen haben. Wir vermuten, sie ist nicht gläubig, aber ihre Seele wirkte so ready. Also wollten wir sie am nächsten Tag treffen, aber diesmal kam Corona dazwischen und wir mussten alle früher nach Hause. Wir wissen, aber dass sie sich noch mit einer Studentin aus der Riga-Gruppe getroffen hat.

Wir haben keine Ahnung, was sich Gott hiermit gedacht hat, aber wir sind sicher, sie sollte einfach da sein und ER schreibt ihre Geschichte weiter.

 

 

 

 

 

 

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