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Mehr finanziellen Spielraum durch einfacheres System

Die meisten CONNECT-Gruppen haben die Finanzen nicht sehr weit oben auf ihrer Prioritäten-Liste. Um die Finanzen einfacher und organischer zu gestalten, haben wir vor einiger Zeit unser System angepasst. Dadurch haben die Gruppen mehr finanziellen Spielraum und es wurde einfacher, über Finanzen zu sprechen.

Außerdem: Weniger unnötige Orga, mehr Begegnung mit Jesus und miteinander!

Wie werden die Finanzen verwaltet?

Wir ermutigen jeden Teamer 5 € pro Monat auf eine Regio-Kasse (Südwest, Südost, Nordwest, Ost) einzuzahlen.

Hier findest du alle Infos zur Bankverbindung und dem nötigen Verwendungszweck für die richtige Regio-Kasse bzw. Gruppen-Kasse: https://www.campus-connect.de/spenden-an-campus/

Das Geld wird für euch und eure Region verwendet, insbesondere auch um Gruppenneugründungen zu unterstützen. Wenn eine Gruppe mal eine größere Aktion plant, kann Geld aus der Regio-Kasse verwendet werden. Dazu wendet man sich einfach an die hauptamtliche regionale Kassenverwaltung. Einen Beleg muss man nach wie vor mitliefern. Das nötige Formular dafür findest du hier.

Pauschal stehen den Gruppen pro Semester die Summe der regelmäßigen Spenden zur Verfügung (Beispiel: 5 Daueraufträge von 5 € = 25 € pro Monat = 150 € pro Semester). Die Erfahrung zeigt, dass dieses Semesterbudget in den meisten Städten nicht abgerufen wird. Durch die gemeinsame Kasse können wir jetzt das nicht abgerufene Geld dann dort investieren, wo es gerade gebraucht wird (z.B. Sonderaktionen oder Neugründungen). So es entsteht ein größerer Spielraum.

Durch dieses Konzept habt ihr mehr Geld zur Verfügung als bisher (da weniger Geld ungenutzt auf einzelnen Gruppen-Konten liegt). Gleichzeitig ist es für euch leichter über Finanzen zu sprechen: Jeder Teamer spendet monatlich 5 € (freiwilliger Unkostenbeitrag).


SAFT-Konten

Während die Ausgaben einer Campusgruppe in der Regel finanzrechtlich in den „ideellen Bereich“ fallen (Flyer, Snacks, Raummiete, etc), fallen Transaktionen für eine Wochenendfreizeit mit Teilnehmerbeitrag in den „Zweckbetrieb“. Das bedeutet, dass es zwar unserem Vereinszweck dient, aber die Geldgeber eine Gegenleistung erhalten. Buchungen im „Zweckbetrieb“ werden steuerrechtlich anders behandelt. Daher werden sie getrennt von den normalen Spenden verwaltet.

Es gibt in jeder Region eine „SAFT-Kasse“ (bzw. formal eine regionale Kostenstelle für den „Zweckbetrieb“). Rechnet eure SAFTs über diese Kassen ab (Teilnehmerbeitrag, Ausgaben für Unterkunft, Essen, etc).

Jede SAFT soll sich nach wie vor selbst tragen. Die hauptamtlichen Coaches haben die Verantwortung, über die Kassen den Überblick zu behalten, da sie von mehreren Gruppen genutzt werden. Die Verantwortung für ausgeglichene Finanzen einer SAFT liegt bei der veranstaltenden Gruppe.

Einzahlungen

  • Region Ost: KST 571
  • Region Südost: KST 573
  • Region Südwest: KST 572
  • Region Nordwest: KST 574

Konto: An: Campus für Christus e. V.
IBAN: DE30513900000050168808
Zweck: KST 57… (siehe Liste oben), SAFT Stadtkürzel (z.B. FR), Name

Rechnungsadresse bei Buchungen/Bestellungen/…

Bitte als Rechnungsadresse angeben:

Campus für Christus e.V.
Am Unteren Rain 2
35394 Gießen

Rechnung direkt von Campus bezahlen lassen – ohne nachträgliche Abrechnung

Die Finanzbuchhaltung (erreichbar per Post oder E-Mail) kann größere Überweisungen (z.B. für die Unterkunft) direkt ausführen. Dann braucht ihr nichts vorschießen und die nachträgliche Abrechnung entfällt. Den Kontakt bekommst du von deinen Studierendenberatern.

Erstattung bereits bezahlter Rechnungen

Spätestens am Ende des nachfolgenden Monats müssen dafür an die Buchhaltung geschickt werden:

Adresse für die Abrechnung:

Campus für Christus e.V.
Am Unteren Rain 2
35394 Gießen

Q&A

Frage: Wir haben bisher die Finanzen der Semesteranfangsfreizeit immer über Privatkonten abgewickelt abgewickelt. Müssen wir das jetzt unbedingt über Campus-Konten machen?
Antwort: Nein. Was ihr privat macht, ist eure Privatsache. Ihr dürft gerne privat Unterkünfte mieten, gemeinsam kochen und die Kosten aufteilen. Vor allem bei größeren Teilnehmerzahlen und Geldbeträgen bietet es sich an, das ganze als offizielle Campus-Aktion über Campus-Konten laufen zu lassen. Vorteile, wenn es über Campus läuft: Man muss niemanden finden, der die großen Geldbeträge über sein Privatkonto verantwortet. Mietschäden können über die Campus-Versicherung abgewickelt werden (500€ Selbstbeteiligung). Falls man sich verkalkuliert hat, kann es notfalls über überschüssige Finanzen von anderen SAFTs ausgeglichen werden (Wenn es privat läuft, kann man es nicht durch Geld aus der Gruppenkasse ausgleichen.)

Frage: Woher weiß ich, wie viele Spenden für meine Stadt eingehen?
Antwort: Die Zuordnung der Spenden zu einer Stadt läuft über den Verwendungszweck. Bei jeder Spende wird im Verwendungszweck die Kostenstelle und die Stadt angegeben. Beispiel: KST 609 freiwilliger Beitrag (CC-Gi). Über die Kostenstelle landet die Spende auf der Kostenstelle eurer Region und über die Angabe in Klammern kann es eurer Stadt zugeordnet werden. Um einen Überblick über die eingegangenen Spenden der letzten Monate zu erhalten, genügt eine Anfrage bei eurem Studierendenberater.

Frage: Wie kann ich sicher sein, dass am Ende nicht andere Gruppen unser Geld ausgeben?
Antwort: Die Verantwortung für die Finanzen liegen bei den Hauptamtlichen. Nur in Absprache mit ihnen werden größere Ausgaben getätigt. Sie können dafür garantieren, dass euch immer das Geld zu Verfügung steht, was Leute aus eurer Gruppe gespendet haben. Das ist vor allem dadurch möglich, weil auf dieser Kostenstelle auch Spenden eingehen, die allgemein für die Arbeit in der Region gedacht sind. Daher werden immer mehr Spenden eingehen, als eine Gruppe normalerweise ausgibt. Wir freuen uns, wenn ihr groß denkt und große Projekte plant, damit viele Leute Jesus begegnen.

(wird kontinuierlich ergänzt)

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Dominik Schweiger
Dominik Schweiger, ist in der Leitung von CAMPUS CONNECT Deutschland und in der Geschäftsleitung des Gesamtvereins CAMPUS FÜR CHRISTUS Deutschland. Er hat in Darmstadt Maschinenbau studiert und dort die CONNECT-Gruppe gegründet. Nach dem Studium ist er beruflich bei Campus eingestiegen, hat einige Zeit in München gelebt und wohnt jetzt mit seiner Familie in Gießen.

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