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Parole fürs Sommersemester: GEBET

Im Folgenden stellen wir dir vor, was wir unter einer Parole verstehen. Wir erklären warum wir für das nächste Semester als Staff den Fokus auf Gebet setzen möchten und wie das konkret aussieht (jeden Tag betet jemand).

Was verstehen wir unter „Parole“?

Jedes Semester stellen wir uns als Leitung von Campus Connect Deutschland die Frage, welche Impulse unser Movement gerade braucht. Die Vision bleibt gleich: „Jesus begeistert uns. Darum machen wir ihn bekannt. Durch CONNECT-Bewegungen überall.“ Auch die Kernelemente unserer Bewegung ändern sich nicht. Der Herzschlag, der unsere CONNECT-Bewegungen miteinander verbindet, bleibt: Begegnen. Teilen. Stärken. Gestalten. Während wir uns neu zu dieser Ausrichtung stellen, fragen wir uns jedes Semester, was wir in diesem Semester anders machen sollen oder vielleicht besonders betonen müssen. Wir ermutigen jeden Leitungskreis, das auch für die eigene CONNECT-Bewegung zu tun.

Unsere neue Parole fürs Sommersemester heißt: GEBET. Lass mich kurz erklären, was das bedeutet und wie wir drauf gekommen sind.

Unser Prozess zur Parole

Jedes Jahr im Februar treffen wir uns mit den hauptamtlichen TeamleiterInnen aus jeder Region für eine Klausurtagung. Für den „Parolentag“ laden wir zusätzlich 1-3 Studierende ein. Dieses Jahr war Katharina aus Leipzig mit am Start. Mit diesen zehn Leuten haben wir gemeinsam gebetet, in der Bibel gelesen, die Statistik vom letzten Semester angeschaut und Geschichten gehört, was unsere Highlights waren. Während jede CONNECT-Gruppe selbst überlegen muss, in welcher Phase sie steht und was ihr hilft, damit Studierende Jesus begegnen, haben wir uns gefragt, was auf unserer Ebene gerade dran ist.

Wir haben in den letzten Semestern viele neue Impulse gesetzt. Die jährliche CONNECT-Konferenz und attraktivere Regiotage. Die Teamer Kampagne. Neue Konzepte zur Gründung von neuen Gruppen. Das Startklar-Programm zur guten Integration von neuen Studierenden. Wir sind gut durch die Corona-Semester hindurchgekommen, sehen aber nicht, dass mehr Leute in unsere Gruppen kommen oder mehr Leute zum Glauben an Jesus finden. Deshalb möchten wir dieses Semester nicht einfach nochmal mehr Gas geben, sondern Gott suchen. Wir beten, dass Gott mehr Studierenden in Deutschland begegnet als bisher. Und wir fragen danach, wie unsere Rolle darin aussehen soll.

Unsere Aktivitäten bleiben im Sommersemester dafür nicht stehen. Es gibt die CONNECT23, das PJT, die Fortführung der Teamer Kampagne und auch Gruppengründungsinitiativen. Es wird viele neue Studierende in unseren CONNECT-Gruppen geben und bestimmt auch wieder einige, die ihr Leben ganz neu Jesus anvertrauen. Das alles möchten wir allerdings der Parole unterordnen. Wir möchten vor allem beten. Was bedeutet das konkret?

Was wir mit der Parole konkret meinen

GEBET. Das ist nichts Neues für uns. Aber es soll wirklich das sein, was wir im Sommersemester am intensivsten verfolgen.

Es bedeutet NICHT, dass jede CONNECT-Gruppe das Gebet als Semesterschwerpunkt haben soll. Wir freuen uns natürlich über alle, die mit ins Gebet einsteigen. Aber in erster Linie haben wir uns als Hauptamtliche vorgenommen, im Sommersemester intensiv zu beten.

Wir werden als Hauptamtliche alle Wochentage des Sommersemesters unter uns aufteilen, dass für jeden Tag eine Person für Gebet zuständig ist. Für jede Person ist das 1 Tag pro Monat. Die Gestaltung und Dauer des Gebets ist frei wählbar. Von anderen Aufgaben an diesem Tag ist die Person dann freigestellt. Die Person darf gerne eigenständig weitere Personen zum Beten dazu nehmen, wie z.B. Studierende oder Missionspartner.

Hier sammeln wir kontinuierlich Gebetsanliegen. Trag gerne dein Anliegen ein!

Darüber hinaus wird jedes Regionalteam einen eigenen Plan entwickeln, wie das Gebet in den Teamalltag integriert wird.

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Picture of Dominik Schweiger
Dominik Schweiger, ist in der Leitung von CAMPUS CONNECT Deutschland und in der Geschäftsleitung des Gesamtvereins CAMPUS FÜR CHRISTUS Deutschland. Er hat in Darmstadt Maschinenbau studiert und dort die CONNECT-Gruppe gegründet. Nach dem Studium ist er beruflich bei Campus eingestiegen, hat einige Zeit in München gelebt und wohnt jetzt mit seiner Familie in Gießen.

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